speakUP-Artikel nach der Wahl

Hier gibt es die vollständigen Antworten auf die Fragen der speakUP, die in den Artikel vom 14. Juni eingeflossen sind:

1. Wie erklärt ihr euch die sehr hohe Zustimmung für eure Liste durch die wählenden Studierenden?

Viele unserer Kommilitonen interessieren sich für unsere Arbeit, weil sie mit einigen der im letzten Jahr beschlossenen Projekte und der grundsätzlich eher zurückhaltenden Kommunikation ähnlich unzufrieden sind wie wir. Sie hoffen darauf, dass wir nun die Möglichkeit haben, ein paar Dinge zu ändern. Zwar sind wir Vertreter aus nur einem Studiengang, doch auch an den anderen beiden Uni-Standorten konnten wir Stimmen sammeln. Ein klares Zeichen dafür, dass die Forderung nach einem Wechsel der aktuellen Politik auf starken Zuspruch trifft.

2. In welcher Rolle seht ihr die Vertreter eurer Liste in der kommenden Legislatur? Wollt ihr den AStA mitstellen, in der Opposition sein oder euch anderweitig verhalten – und warum?

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speakUP-Artikel vor der Wahl

Hier gibt es die vollständigen Antworten auf die Fragen der speakUP, die in den Artikel vom 8. Juni eingeflossen sind:

1. Welche aktuellen hochschulpolitischen Themen sind für euch am wichtigsten und warum?

Uns geht es hauptsächlich um die Art und Weise der Arbeit in den Gremien an sich. Wir sind der Meinung, dass sowohl StuPa als auch AStA in den letzten Jahren nicht an allen Stellen so gearbeitet haben, wie wir es für richtig halten. Die Arbeit muss nach außen transparenter werden. Beispielsweise wurde der Finanzleitfaden für die Fachschaften verändert, ohne dass darauf hingewiesen wurde. Noch nicht einmal das Datum auf dem Leitfaden wurde angepasst, trotzdem wurden Abrechnungen mit Verweis auf den veränderten Leitfaden verweigert.

2. Mit welchen Programmpunkten differenziert ihr euch von den anderen Hochschulgruppen?

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Die studentischen Gremien müssen transparenter arbeiten

„Kosten: XXX € Abstimmung: 8/0/2, angenommen“ – aus dem AStA-Protokoll vom 05.05.2015

„[Er] hat sich […] schon das Geld ausgezahlt und das obwohl er noch nicht gewählt wurde.“ – aus dem StuPa-Protokoll vom 25.09.2014

Sowohl das Studierendenparlament (StuPa) als auch die Versammlung der Fachschaften (VeFa) hängen die Antragstexte aller behandelten Anträge an ihre Protokolle an. Beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) sucht man jedoch vergeblich danach. Es wird protokolliert wie viel Geld ausgegeben wird, aber nicht wofür. Unter dem Titel des Antrags folgen nur der zu beschließende Betrag und das Abstimmungsergebnis.

Es gibt sogar Fälle, in denen noch nicht einmal der Betrag festgehalten wurde. Zum Beispiel heißt es im AStA-Protokoll vom 05.05.2015 lediglich: „Kosten: XXX €, Abstimmung: 8/0/2, angenommen“.

Das geht so nicht! Im StuPa-Protokoll vom 25.09.2014 beschwert sich zusätzlich ein Mitglied des StuPa über den AStA-Finanzreferenten: „Alex hat sich frühzeitig schon das Geld ausgezahlt und das obwohl er noch nicht gewählt wurde“. Antwort: „Er war es nicht alleine, es war der gesamte AStA“.

Das wollen wir ändern: Auch studentische Gremien müssen transparent und nachvollziehbar arbeiten! Es muss klar werden, wohin das Geld der Studenten fließt und welcher Bezug zwischen dem Projekt und der Studierendenschaft besteht.