Die studentischen Gremien müssen transparenter arbeiten

„Kosten: XXX € Abstimmung: 8/0/2, angenommen“ – aus dem AStA-Protokoll vom 05.05.2015

„[Er] hat sich […] schon das Geld ausgezahlt und das obwohl er noch nicht gewählt wurde.“ – aus dem StuPa-Protokoll vom 25.09.2014

Sowohl das Studierendenparlament (StuPa) als auch die Versammlung der Fachschaften (VeFa) hängen die Antragstexte aller behandelten Anträge an ihre Protokolle an. Beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) sucht man jedoch vergeblich danach. Es wird protokolliert wie viel Geld ausgegeben wird, aber nicht wofür. Unter dem Titel des Antrags folgen nur der zu beschließende Betrag und das Abstimmungsergebnis.

Es gibt sogar Fälle, in denen noch nicht einmal der Betrag festgehalten wurde. Zum Beispiel heißt es im AStA-Protokoll vom 05.05.2015 lediglich: „Kosten: XXX €, Abstimmung: 8/0/2, angenommen“.

Das geht so nicht! Im StuPa-Protokoll vom 25.09.2014 beschwert sich zusätzlich ein Mitglied des StuPa über den AStA-Finanzreferenten: „Alex hat sich frühzeitig schon das Geld ausgezahlt und das obwohl er noch nicht gewählt wurde“. Antwort: „Er war es nicht alleine, es war der gesamte AStA“.

Das wollen wir ändern: Auch studentische Gremien müssen transparent und nachvollziehbar arbeiten! Es muss klar werden, wohin das Geld der Studenten fließt und welcher Bezug zwischen dem Projekt und der Studierendenschaft besteht.