Mit den Informationen in AStA-Protokollen kann man so gut wie nichts anfangen.

Der AStA führt auf seinen Sitzungen Protokolle, die eigentlich die Inhalte der Sitzungen zusammenfassen sollten. Im vorderen Teil kann man zumindest sehen, welche Referenten anwesend waren; Stichpunkte wie „AStA-Flyerei an den Hochschulstandorten“ und „Berichte aus den Referaten“ werden aber ohne weitere Informationen in jedes Protokoll hineinkopiert.

Mit ausufernden Informationen zu Projektanträgen wie „Up Yours, Kosten: 500,00 €, Abstimmung: 5/0/1 angenommen“ (22.03.2016) oder „Studienreise Mazedonien, Kosten: 1.000,00 €, Abstimmung: 6/0/1 angenommen“ (03.11.2015) kann man nicht viel anfangen. Man erfährt weder, wer die Anträge gestellt hat, noch worum es bei dem Projekt überhaupt geht, noch wer davon profitiert.

Die Standardantwort des AStAs: „Komm doch dazu zu unseren Öffnungszeiten im Büro vorbei. In einem persönlichen Gespräch können wir dir die Antragstexte heraussuchen und deine Fragen zu den konkreten Anträgen beantworten.“

Das ist in unseren Augen nicht ausreichend und erfüllt nicht die Ansprüche, dir wir an eine transparente Verwaltung der studentischen Gelder haben. Hilf uns dabei, das zu ändern!

Siehe auch: www.FragDenAStA.de
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Der AStA gibt jede Woche euer Geld aus – und wofür?

Der AStA veröffentlicht in seinen Protokollen keine Inhalte von den Anträgen, die an ihn gestellt werden. Studierende können also nicht nachvollziehen, wofür ihr Semesterbeitrag ausgegeben wird.

Um zu zeigen, dass Interesse an den Anträgen besteht, haben wir vor ein paar Monaten www.FragDenAStA.de ins Leben gerufen. Auf der Webseite kann nach Antragstexten bestimmter oder zufällig ausgewählter Anträge vergangener AStA-Sitzungen gefragt werden. Diese Aktion fand bei einigen im Studierendenparlament (StuPa) vertretenen Listen großen Anklang, weil auch viele StuPa-Abgeordnete der Meinung sind, dass die Protokolle des AStAs mehr Informationen enthalten sollen. Der AStA bat uns um eine Abschaltung der Webseite, weil sie mit der Bearbeitung der Anfragen nicht hinterherkamen. Einzige Antwort an alle Interessierten war übrigens, dass man Anträge im AStA-Büro einsehen könne – so stellen wir uns eine Veröffentlichung nicht vor!

Bisher hat sich der AStA geweigert, Änderungsanträge des StuPas für seine Geschäftsordnung anzunehmen, die zu mehr Transparenz verpflichten. Wir treten dafür ein, dass sich das ändert!

Siehe auch: www.FragDenAStA.de
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Der AStA geht mit studentischen Geldern nicht ordnungsgemäß um.

Jedes Jahr wird der Umgang der Studierendenschaft mit den zur Verfügung stehenden Finanzen von einem Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) geprüft. Im Fokus steht dabei die Verwaltung der Finanzen durch den AStA.

Im Bericht von 2016 wurde deutlich, dass im letzten Haushaltsjahr unter anderem 13.400 € für das Sommerfest „aufgrund fehlender Belege nicht nachgewiesen“ werden konnten. Im Bericht steht auch, dass „seitens des AStA keine Prüfungsvorbereitungen getroffen worden sind“ und der RPA beklagt weiterhin: „Aufgrund der mangelnden Prüfungsbereitschaft des Geprüften wurden die Prüfungshandlungen erschwert und in die Länge gezogen“.

Von den 29 Empfehlungen aus dem Vorjahr wurden 23 nicht umgesetzt, bei dreien ist die Umsetzung unklar, bzw. nicht bekannt, eine wurde teilweise umgesetzt und nur zwei erhielten eine Bestätigung.

Wir erwarten bei der Verwaltung von 400.000 € studentischen Geldern pro Jahr deutlich mehr Sorgfalt und fordern einen wesentlich besseren Umgang mit unseren Geldern!

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Warum auch deine Stimme bei der StuPa-Wahl wichtig ist.

Die Wahlbeteiligung an der Uni Potsdam (2015: 12 %; 2014: 9 %) ist leider sehr gering. Die Listen können zwar ihre Anhänger zur Wahl motivieren, aber ein Großteil der Studierenden nimmt das Recht zur Mitbestimmung nicht wahr. Deswegen ändert sich seit Jahren nichts an der politischen Ausrichtung von StuPa und AStA, in denen immer die gleichen Listen die Mehrheit bilden.

Viele Studierende fühlen sich von der sehr linken Pöbel-Politik des AStAs nicht repräsentiert und ignorieren die studentische Selbstverwaltung deswegen weitgehend. Dabei könnt ihr alle dazu beitragen, dass es besser wird und sich StuPa und AStA mehr um eure Studienbedingungen kümmern, als um Demos und Politik außerhalb der Hochschule. Schließlich bezahlt ihr das Budget der Gremien mit, dann sollten deren Aktionen auch eure Interessen vertreten. Wenn ihr euch nur ein paar Minuten nehmt und bei der StuPa-Wahl eure Stimme abgebt, könnt ihr daran was verändern.

Es liegt in eurer Macht, der angestaubten Koalition aus BEAT, Grüner Campus, Die LINKE.SDS und Jusos eine Abfuhr zu erteilen und für frischen Wind zu sorgen. Wir treten als parteilose Liste an und finden, dass die meisten politischen Themen nicht an der Uni behandelt werden sollen, die studentische Selbstverwaltung an vielen Stellen effizienter und transparenter werden kann und sich hauptsächlich darum kümmern sollte, das Studium unter guten Bedingungen stattfinden zu lassen.

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AStA-Mitarbeiter fordern Gehälter von 13,50 €/h, wir finden das unangemessen.

Die Mitarbeiter des AStAs fordern eine Lohnerhöhung, primär als Inflationsausgleich. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden; allerdings sehen sie eine Erhöhung von 10,98 € auf 13,50 € vor. Uns erscheint das im Vergleich zu sonst üblichen Gehältern für Studierendenjobs recht hoch. Diese Anpassung, welche die Studierendenschaft rund 24.000 € pro Jahr kosten würde, finden wir nicht angemessen. Die Gespräche mit den Mitarbeitern dazu haben in den letzten Monaten leider keine sichtbaren Fortschritte gemacht; zu einem Terminvorschlag vor wenigen Wochen haben die Mitarbeiter des AStAs sich nicht zurückgemeldet und keine Reaktion gezeigt.

Parallel zur Wahl findet eine Urabstimmung statt und eine der Fragen wird sein, die Gehälter wie beschrieben zu ändern und zwecks Finanzierung unseren Studierendenbeitrag um 1 € zu erhöhen. Wir finden das weder gerechtfertigt noch angemessen, werden mit Nein stimmen und fordern euch auf, das Gleiche zu tun!

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Der AStA soll sich mehr um unsere Studienbedingungen kümmern.

 

Der AStA hat mehrere Referate, die sich um verschiedene Belange der Studierenden kümmern. Ein Referat befasst sich zum Beispiel mit Antifaschi… Nein wartet, das ist für mein Studium ja gar nicht relevant. Das Referat für Sozialpolitik, das klingt schon interessanter … Leider keine Beschreibung auf der Website da. Hm.

Aber: Referate für Hochschulpolitik und Campuspolitik gibt es – endlich welche, die sich mit meinem Studium befassen. Da ist zum Beispiel die offene Anfrage, ob Dozenten für die Teilnahme an Seminaren von Studierenden fordern dürfen, sämtliche Rechte an ihren Arbeiten abzutreten. Und darf man nun in Klausureinsichten abfotografieren oder nicht? Auf Anfragen dieser Art ist es schwierig, Reaktionen zu bekommen, nach mehreren Wochen bekommt man auf mehrmalige Nachfrage eine Antwort. Vielleicht. Nicht immer.

Der AStA schafft es zwar, sehr viele politische und kulturelle Veranstaltungen zu unterstützen, aber Anfragen aus der Mitte der Studierendenschaft und von Fachschaftsräten bleiben teilweise wochenlang unbeantwortet, wenn es überhaupt Antworten gibt.

Wir erwarten, dass sich der AStA zukünftig vorrangig um studentische Selbstverwaltung kümmert und weniger um Demonstrationen und Kampftage.

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